News • 03.02.2010

Die Luftbrücke nach Hiddensee

Nachdem die Ostseeinsel Hiddensee mehrere Tage vom Festland abgeschnitten war, wurde gestern eine Luftbrücke mit Hubschraubern eingerichtet. Am Dienstagvormittag flog ein eine AS350 der FJS-Helicopter Lufttransport GmbH Nahrungsmittel auf die Insel. Touristen hatten die Möglichkeit, für 40 Euro einen Platz auf den Rückflügen zum Festland zu buchen, um die Heimreise anzutreten. Aufgrund einer Wetterverschlechterung musste die zivile Luftbrücke jedoch gegen Mittag abgebrochen werden.
Hiddensee: Der Bodden ist für Schiffe nicht mehr passierbar
© Wikimedia, Kartenwerkstatt
Der Landkreis Rügen forderte daher noch am gestrigen Tag die Hilfe der Bundeswehr an. So flogen ab dem frühen Mittwochmorgen zwei Seaking Hubschrauber der Marine im Pendelverkehr die Insel an. In insgesamt sieben Flügen wurden mehrere Tonnen Nahrungsmittel nach Hiddensee und die verbliebenen Urlauber nach Rügen gebracht. Schiffe können Hiddensee seit Ende vergangener Woche nicht mehr anfahren. Grund ist eine bis zu 40 Zentimeter dicke Eisschicht auf dem Bodden. Der Eisbrecher Ranzow, der die Wasserstraße freihalten sollte liegt zurzeit mit einem Ruderschaden in der Werft.
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