News • 04.02.2010

Rätselraten um Black Hawk Absturz

Nachdem in Hessen ein Black Hawk Hubschrauber verunfallte, sind weiter keine Details zum Unglück bekannt. Am gestrigen Mittwochabend gegen 18 Uhr stürzte die Maschine vom Typ UH-60 in ein Waldstück bei Viernheim in Hessen. Der Helikopter befand sich offenbar im Landeanflug auf den US-Flugplatz Coleman nördlich von Mannheim. Die Absturzstelle liegt etwa 400 Meter von der Bundesautobahn 67 entfernt in einem Waldstück. Alle drei Besatzungsmitglieder kamen bei dem Absturz ums Leben.
Ein UH-60 der US-Armee in typischer Konfiguration
© US Air Force
Die Maschine fing nach dem Aufprall Feuer. Zum Unfallzeitpunkt soll Schneeregen die Sicht eingeschränkt haben. Ob die meteorologischen Bedingungen Absturz auslöste, untersucht nun die US-Armee. Ob sich weitere Personen an Bord befanden ist unbekannt. Die Absturzstelle wurde mittlerweile zum militärischen Sperrgebiet erklärt. Die Armee hat eine Nachrichtensperre sowie ein Überflugverbot des Unglücksortes verhängt. Das Angebot der örtlichen Polizeihubschrauberstaffel, Luftaufnahmen vom Unglücksort zu machen, wurde ebenfalls abgelehnt.
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